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Wieso eigentlich Bio-Glitzer?
Feier die Nachhaltigkeit. Der Birkenspanner Shop steht für grüne Innovationen und Alternativen, um die Festival und Outdoorszene nachhaltigig zu revolutionieren. Lasst uns zusammen die Welt feiern und lieben.
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Wieso eigentlich Bio-Glitzer?

Eine Geschichte über Mikroplastik, der Umwelt, und Feiern ohne schlechtem Gewissen

25. Juni 2019 –  von Maximilian

Schöne Augen machen, Grimassen schneiden. Ein nur schwer unterdrücktes Auflachen doch aufkommen lassen. Schon beim Schminken fängt Glitzer an, den Moment zu versüßen. Dabei ist es so simpel: Ein wenig Kleber oder Creme ins Gesicht, mit dem Finger oder einem Pinsel den Glitzer aufnehmen und auftragen. Schon kann der perfekte Festivallook noch ein wenig perfekter sein. Schon kannst du noch etwas heller strahlen. Ganz ohne dir dabei Sorgen um die Augenringe zu machen, die nach der letzten durchfeierten Nacht ebenfalls intensiv strahlen. Ohnehin sollst du dir keine Sorgen machen, schließlich bist du ja auf einem Festival. Wieso also Gedanken um den Glitzer machen, mit dem du dein Lächeln schmückst?

Mikroplastik – Wie es der Umwelt schadet

Keine Angst – um Einschränkungen in Sachen Designmöglichkeiten oder Farbvariationen musst du dir auch in Zukunft keine Gedanken machen. Da stehen dir weiterhin alle Tore deiner eigenen, individuellen Kreativität offen. Uns geht es um das Material, aus dem die kleinen funkelnden Glücksteilchen gemacht sind. Denn leider hat herkömmlicher Glitzer, so schön er auch aussieht, doch meistens einen enormen Nachteil: Er besteht aus Plastik, aufgrund seiner Größe auch als Mikroplastik bezeichnet – anderer Name, selbes Problem. Denn dass es sich bei Plastik nicht gerade um den besten Freund der Umwelt handelt, wissen die Meisten ja. Doch welche Probleme verursacht das in Glitzer enthaltene Mikroplastik genau?

Die Reise des Glitzers

Schon bei der Produktion beginnt der schädliche Einfluss auf die Umwelt. Klassischer Glitzer wird aus nicht-nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, hauptsächlich Erdöl und Aluminium. Die ersten Mikroplastikartikel landen so über die Produktionsemissionen direkt in der Atmosphäre.[1] Einmal von der Haut abgetragen, ob durch schweißttreibendes Tanzen oder doch mal nötigem Gesichtwaschen, begibt sich das in Glitzer enthaltene Mikroplastik auf eine Reise in die Ökosysteme des Planeten.

Über unser Abwasser gelangt er zunächst in Kläranlagen. Da diese ihn oftmals nicht ausreichend filtern können, bleibt ein Teil bestehen und wird zu Dünger mitverarbeitet.[2] So landet Mikroplastik direkt auf Feldern und wird Teil des Nährbodens und der Insektenwelt. Eine alternative Route nimmt der Glitzer über das Abwasser in Flüsse, Seen, und letztendlich unsere Ozeane. Und bleibt dort auch eine Weile, bis zu 600 Jahre.[3] Hier werden die kleinen Partikel von Fischen und anderen Meeresorganismen aufgenommen. Auch wenn die Auswirkung von Mikroplastik auf unsere Ökosysteme noch nicht ausreichend erforscht ist, sind schädliche Folgen für Biodiversität und Ökosysteme sehr wahrscheinlich.[1] Außerdem hinterlässt allein der Gedanke an eine mit Mikroplastik überzogene Welt einen üblen Nachgeschmack, oder?

Wie Mikroplastik (rote Punkte) im Ökosystem landet. [1]

Trotzdem weiter Lächeln – So geht’s

Nun muss es doch irgendwie möglich sein, sich auf Festivals und Parties trotzdem weiterhin verschönern und zum Glänzen bringen zu können. Trotzdem in allen Farben des Regenbogens zu lächeln. Und das, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Ohne der Umwelt zu schaden. An dieser Frage haben auch wir uns den Kopf zerbrochen und uns darauf hin auf die Suche begeben. Das Ergebnis: Der weltweit erste 100% plastikfreie & biologisch abbaubare Glitzer.

Gemacht ist dieser aus zwei Komponenten. Zum einen dem Herzstück aus Zellulosefolie, ein pflanzenbasierter Rohstoff welcher aus Eukalyptus gewonnen wird. Ummantelt wird die Zellulose von Shellac, einer harzähnlichen Substanz, die von Lackschildläusen stammt. Zu Schaden kommen die kleinen Wesen nicht, außerdem ist der Glitzer tierversuchsfrei. Abgerundet wird das Ganze noch mit natürlichen Mineralien, welche den verschiedenen Sorten ihre wunderschönen Farben verleihen. Sämtliche Rohstoffe kommen zudem aus fairem, ökologischem Anbau.

Die Vorteile von Bioglitzer

Klingt zusammengefasst doch schonmal nicht schlecht. Aber welche genauen Vorteile bietet unser Bio-Glitzer noch? Durch die verwendeten nachhaltig produzierten Rohstoffe ist er ein wahrer Öko-Held. Denn im Gegensatz zu anderen Bioglitzern ist er nicht nur kompostierbar. In weniger als 30 Tagen baut sich unser Glitzer zu bereits 90% in natürlichen Ökosystemen wie den Ozeanen ab. Das wurde vom TÜV Österreich getestet und daraufhin mit dem OK Bio-degradable Water Siegel ausgezeichnet. Neben der Umwelt profitierst auch du: die verwendeten Materialien führen zu einem angenehmeren Gefühl auf der Haut, sein niedriger Schwermetall Gehalt und der Verzicht auf Plastik und Alluminium machen ihn außerdem gesundheitlich unbedenklich. Gut für dich, gut für die Umwelt!

Dein gutes Gewissen beibehalten

Es geht also doch. Unbeschwert feiern und gleichzeitig dein Licht scheinen zu lassen. Und das ganz ohne dabei die Umwelt, Tiere oder Pflanzen zu belasten. Klar, Glitzer aus Mikroplastik ist nicht das Hauptproblem im Kampf gegen weltweite Vermüllung und das sich wandelnde Klima. Und sowieso sollte man sich beim Thema Festivals und Feiern nicht zu viel Stress machen. Das würde am Sinn der Sache vorbeischießen. Kleine Veränderungen in seinen Gewohnheiten, die gleichzeitig der Umwelt helfen, können wir aber alle bewerkstelligen. Und es sind doch die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Darum geht es schließlich auch beim Glitzer.

Vielen Dank fürs Lesen! Falls du die Entscheidung nachhaltigen Glitzer zu benutzen auch für dich treffen willst, schau einfach in unserem Shop vorbei und lass dich inspirieren! 

[1] Souza Machado, Anderson Abel de; Kloas, Werner; Zarfl, Christiane; Hempel, Stefan; Rillig, Matthias C. (2018): Microplastics as an emerging threat to terrestrial ecosystems. In Global change biology 24 (4), pp. 1405-1416. DOI: 10.1111/gcb.14020.

[2] Flustix. Rötzler, Florian (13. Februar 2018): Mikroplastik-Umweltverschmutzung könnte das Ökosystem verändern. In Aus der Forschung. https://flustix.com/blog/mikroplastik-umweltverschmutzung/

[3] Utopia. Utopia Team (15. Oktober 2016): Plastik statt Plankton im Meer. In Umweltschutz. https://utopia.de/plastik-statt-plankton-10630/

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