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Welchen Einfluss haben Festivals auf die Umwelt?
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Festivals & Umwelt

Welchen Einfluss haben Festivals auf die Umwelt?

Wir lieben Festivals. Nirgendwo sonst gibt es solch einen Überfluss an guter Laune und Unbeschwertheit.  So viele schöne Begegnungen mit Menschen, aus denen Freundschaften entspringen. Es scheint, als seien Probleme und schlechte Laune beim Überstreifen des Festivaloutfits abgeperlt – naja, fast. Wenn die Letzten von der Sonne im Zelt geweckt oder vom Regen vertrieben werden und die Ersten schon längst über alle Berge sind, offenbaren sich die Nachwirkungen der tagelangen Ausgelassenheit. Jeder, der nicht mit dem ersten Shuttlebus Richtung Realität unterwegs ist, erschrickt vor den zurückgelassenen Massen an Müll. Die Zeltnachbarn aus Hamburg, die immer so nett gegrüßt haben und bei denen gestern noch „Afrika“ von Toto aus den Autoboxen dröhnte, haben ihren Pavillon stehen lassen. Andere Camps haben einfach direkt ihren gesamten Müll liegen lassen.
Klar, niemand hat wirklich Lust, übermüdet und mit Restkater das Zelt zusammenzubauen und einmal quer durch Deutschland zu schleppen, aber „Augen zu und ab durch die Mitte“ schadet allen. Es mag zunächst abstrakt klingen, aber für die Festivals ist es ein teures und aufwendiges Unterfangen, die großen Gelände vom übrig gebliebenen Müll zu befreien. Wer wiederkommen möchte im nächsten Jahr, wird wegen eines solchen Verhaltens ordentlich draufzahlen müssen. Der Trend zum „Einmalzelt“ durch die Schnäppchen bei den Discountern scheint gerade auf dem Vormarsch zu sein.

Die 3 Hauptprobleme

Die offensichtliche Anhäufung von Müll ist allerdings nicht das einzige Problem für die Umwelt. Forscher haben herausgefunden, dass der ökologische Fußabdruck auf Festivals im Durchschnitt in etwa doppelt so groß ist, wie der unter alltäglichen Umständen1. Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks repräsentiert hierbei die Fläche, die nötig ist, um den Lebensstandard auf Festivals zu ermöglichen. Der ausschlaggebende Grund für diesen erhöhten Wert ist primär (80%) der Emissionsausstoß, der durch den individuellen Transport3 generiert wird. Etwa  Da Festivals oft nicht in unserer Stadt stattfinden, sondern wegen des verfügbaren Platzes und der Lautstärkerichtlinien in der Peripherie stattfinden, kommt es dazu, dass für einen Festivalbesuch durchschnittlich 25kg Co2 ausgestoßen wird. Im Vergleich dazu verursacht ein Konzertbesuch nur etwa 5kg Co2. 2

Der zweitgrößte Ausstoß an Treibhausgasen (13%) wird durch die Energiegewinnung generiert. Oft werden hierfür Dieselgeneratoren verwendet, da die Lokalitäten selten an das bestehende Stromnetzwerk angebunden sind und die Organisatoren auf diese Form der Stromgewinnung zurückgreifen müssen. So wird pro Besucher in etwa 0,6 L Diesel pro Tag pro Festivalbesucher genutzt um Bühnen, Wegstrahler und Co zu betreiben.

Der drittgrößte Anteil (7%) der Emissionen wird durch Müll verursacht. Dieser entsteht durch Produkte, die von uns, den Festivalbesuchern, mitgebracht werden und durch Produkte, die vor Ort konsumiert werden. Zu letzterem gehören Essensverpackungen, Flyer, Goodies von Sponsoren etc. Den größten Einfluss haben wir aber darauf, was wir von Zuhause mitbringen wie die Konservendosen, Plastikflaschen, Plastikglitzer, Papierkonfetti, Plastikgeschirr und Plastikbecher.

 

Der Müll ist das offensichtliste Umweltproblem und gleichzeitig am leichtesten vermeidbar. Eine positive Veränderung würde ein Zeichen setzen und einen Einfluss auf die anderen Festivalbesucher haben. Dort, wo es schon viel Müll gibt, ist es psychologisch leicht, noch mehr Müll zu produzieren und zurückzulassen. Ein sauberer Festivalplatz wir auch auf die Organisatoren des Festivals Einfluss haben. Sie sehen, dass den Besuchern der Erhalt der Umwelt am Herzen liegt und werden selbst Maßnahmen für den Umweltschutz ergreifen.

 

Es lohnt sich also. Zeigt anderen Festivalbesuchern, dass es Alternativen gibt und Müll vermeidbar ist und ihr werdet merken, dass eure Taten einen Einfluss haben. Play – but #playgreen!  🙂

1 Collins, A. & Cooper, C., 2017, ‘Measuring and managing the environmental impact of festivals: the contribution of the Ecological Footprint’. Journal of Sustainable Tourism25(1), 148-162.

 

2  Bottrill, C., Liverman, D. & Boykoff, M., 2010, ‘Carbon soundings: greenhouse gas

emissions of the UK music industry’, Environmental Research Letters, 5(1), 1-8.

 

3 Powerful Thinking, 2015, THE SHOW MUST GO ON, Powerful Thinking, Link:

http://www.powerful-thinking.org.uk/site/wp-content/uploads/TheShowMustGoOnReport18..3.16.pdf

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